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Netzpolitik
| Netzpolitik |
6.12.04; 13:58:39 Uhr |
Musicians 'upbeat' about the net
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»Musicians are embracing the internet as a way of reaching new fans and selling more music, a survey has found. The study by US researchers, Pew Internet, suggests musicians do not agree with the tactics adopted by the music industry against file-sharing.«
Oliver Wrede | Forum
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| Netzpolitik |
10.9.04; 11:06:09 Uhr |
Kein Recht auf Anonymität?
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Laut Wendy Seltzer beinhaltet die US Verfassung das Recht auf anonyme Meinungsäußerung. Offenbar bereitet man Gesetze vor, die das "Feature" der Anonymität als gesetzeswidrig einstufen: »Many see anonymity as a bug of Internet architecture, to be eliminated in the next revision; or at best a feature of limited value readily traded off against other costs and benefits. The U.S. Supreme Court has held otherwise, finding that a constitutional right to anonymous speech is derived from the First Amendment. Requiring a speaker to identify him or herself, after all, "abridg[es] the freedom of speech".« Die USA konkurrieren mit China also nicht nur im Rohöl-Verbrauch...
Oliver Wrede | Forum
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| Netzpolitik |
10.9.04; 0:26:59 Uhr |
Ende des Internet?
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John Walker: »... innerhalb der nächsten fünf bis zehn Jahre werden wir sehen, wie der "Flaschengeist Internet wieder in seine Flasche zurückgezwungen werden soll", um die traditionelle Rollenverteilung (Produzent/Konsument, Regierung/Individuum) wiederherzustellen , die das Internet unterbrochen hatte. Technologien, die entweder bereits existieren oder aber zur Zeit vervollständigt werden, können, sofern großflächig eingesetzt, das klassische Produzent/Konsument Modell im Internet etablieren und somit jene zentrale Kontrolle wiederbringen, die die traditionellen Medien und die Regierungen durch das Internet in Gefahr sahen. Jede dieser erforderlichen Technologien kann dadurch begründet werden, dass sie akute Probleme des derzeitigen Internet löst. Es ist damit zu rechnen, dass sie als diese "Lösung" auch beworben und etabliert wird. Im nächsten Teil werden wir uns mit diesen "technischen Wegbereitern" befassen.«
Oliver Wrede | Forum
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| Netzpolitik |
6.9.04; 16:03:58 Uhr |
Patente behindern Software-Innovationen
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Dieser Artikel, ursprünglich bei silicon.com erschienen, äußert sich kritisch über Software-Patente und die gängige Praxis in den USA. Ein interessantes Argument des Autors bezweifelt den ganz generell den Grad der Innovation von Erfindungen (im Patent-Jargon »Erfindungshöhe« genannt):"Inventions are rarely as innovative as the simplistic argument for patents would suggest. They nearly always involve the application of ideas that have become widely known." [via marian(at)kisd.de]
Oliver Wrede | Forum
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| Netzpolitik |
14.6.04; 0:33:09 Uhr |
Wahl-o-Mat
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Seine eigene Haltung zu bestimmten Fragen der Europapolitik kann man im "Wahlomat" testen -- und dann sehen ob man die richtige Partei gewählt hat (oder hätte).
Oliver Wrede | Forum
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| Netzpolitik |
30.11.03; 12:00:11 Uhr |
The Semantic Web, Syllogism, and Worldview
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Clay Shirky kritisiert die Idee des Semantic Webs: »First, take some well-known problem. Next, misconstrue it so that the hard part is made to seem trivial and the trivial part hard. Finally, congratulate yourself for solving the trivial part.« Vieles was unter dem Stichwort »Semantic Web« versprochen wird entstammt entweder den Köpfen einiger Artificial Intelligence Vertreter (oder von Micro$oft, die natürlich immer nur das Wohl der Kunden im Sinn haben). Paul Ford hat sich in Reaktion zu Shirky ebenfalls des Themas angenommen.
Oliver Wrede | Forum
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| Netzpolitik |
17.10.03; 12:05:23 Uhr |
Microsoft erhält Patent für Cookies
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heise.de: »Microsoft sichert sich damit die Rechte an einer im Internet weit verbreiteten Basistechnik. Mittlerweile unterstützen alle gängigen Browser Cookies und viele Webseiten setzen das Verfahren ein, um einerseits das Benutzerverhalten zu analysieren und andererseits Webseiten an persönliche Bedürfnisse anzupassen. Das Patent wurde im Dezember 1996 beantragt.«
Oliver Wrede | Forum
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| Netzpolitik |
8.10.03; 0:58:42 Uhr |
Bush Weblog
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Die Bush/Cheney Campaign betreibt jetzt auch ein Weblog. Zitat: »A blog is a free-flowing online journal that’s constantly updated with the latest news from throughout the Web. This blog will serve as your personal guide to the campaign to re-elect President Bush, with breaking news, grassroots updates, and posts from campaign leadership.« Und von den Demokraten gibt es sogleich die Schelte.
Oliver Wrede | Forum
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20.7.03; 22:29:30 Uhr |
Deep-Linking in Suchmaschinen in Deutschland nicht rechtswidrig
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Aus einer Pressemeldung des Bundesgerichtshofes geht hervor, dass der u.a. für das Urheber- und Wettbewerbsrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs in einem Urteil vom 17. Juli 2003 entschieden hat, dass Anbieter, die das Internet für ihre ihre Angebote nutzen, auch die Beschränkungen in Kauf nehmen müssen, die sich aus dem Allgemeininteresse an der Funktionsfähigkeit des Internets für die Durchsetzung ihrer Interessen ergeben. Dazu gehören z.B. auch Suchmaschinen und deren Einsatz von Hyperlinks (gerade in der Form von Deep-Links). Ohne diese sei die sinnvolle Nutzung der unübersehbaren Informationsfülle im World Wide Web praktisch ausgeschlossen. (Quelle: Pressestelle des Bundesgerichtshofs)
Andreas Beutel | Forum (1 Antwort)
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| Netzpolitik |
31.5.03; 1:22:30 Uhr |
Microsoft & AOL Deal
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AOL bekommt 750 Mio. Dollar und verpflichtet sich den Microsoft Browser zu verwenden und das »Digital Rights Management« (DRM) von Microsoft einzusetzen. Dan Gillmor - Fachjournalist aus Californien - hält dies für den problematischsten Deal seit langem (aus Konsumentensicht): »The deal is as fundamentally anti-customer as you could possibly imagine, because Microsoft and the entertainment cartel (AOL is a member in good standing of the cartel) are working to create read-only content. They are in league to block fair use, to create a pay-per-view world for all kinds of digital material, and that includes software as well as entertainment.«
Oliver Wrede | Forum (1 Antwort)
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| Netzpolitik |
10.4.03; 12:23:34 Uhr |
How Google beat Amazon and Ebay to the Semantic Web
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Paul Ford über die zukünftige Dominanz von Google. Nach seiner Meinung ist Google dabei die versprechen des Semantic Webs einzulösen - auf Basis von Mechanismen die Google kontrolliert.
»It's hard to believe Google - which is now the world's largest single online marketplace - came on the scene only a little more than 8 years ago, back in the days when Amazon and Ebay reigned supreme. So how did Google become the world's single largest marketplace? [...]
The trillion dollar question is, when you have a whole lot of stuff arranged syntactically, in a given structure that the computer can chew up, how do you then get meaning out of it?«
Ein sehr aufschlussreicher Artikel über die politische und wirtschaftliche Brisanz, die in dem Thema steckt.
Oliver Wrede | Forum
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| Netzpolitik |
19.2.03; 9:44:19 Uhr |
Studie: MP3-Tauschbörsen schaden Musikindustrie nur begrenzt
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heise.de: »Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid laden 31 Prozent der deutschen Internet-Nutzer regelmäßig MP3-Files von Tauschbörsen auf ihren Rechner. Die Ausgaben für Musik-CDs sind laut Studie bei 81 Prozent der Befragten aber gleich geblieben. Vier Prozent gaben sogar an, mehr Geld für CDs auszugeben, seit sie Tauschbörsen nutzen.«
Oliver Wrede | Forum
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| Netzpolitik |
31.1.03; 22:34:39 Uhr |
Sicherheits-Portal für unerfahrene Internet-Nutzer
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»Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat ein neues Sicherheitsportal speziell für private Internet-Nutzer freigeschaltet. Unter der Adresse www.bsi-fuer-buerger.de sollen vor allem "eher unerfahrene IT-Anwender", wie das BSI betont, Tipps und kostenlose Software erhalten, mit denen sie ihre Sicherheit beim Surfen im Internet verbessern können. Themen sind unter anderem der Schutz der Privatsphäre bei Online-Sitzungen, Schutz vor Viren und die E-Mail-Verschlüsselung.« (via heise)
Oliver Wrede | Forum
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| Netzpolitik |
31.1.03; 17:28:58 Uhr |
»Das Internet ist das Nervensystem«
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taz-Interview: »Das digitale Copyright ist keine deutsche, sondern eine globale Angelegenheit: John Perry Barlow ist bis heute ein Vordenker der Netzkultur. Er glaubt noch immer, dass sich am Ende die Freiheit der Information durchsetzen wird, aber er warnt vor neuen, weltweiten Monopolen der Medienindustrie.« (via schockwellenreiter)
Oliver Wrede | Forum
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| Netzpolitik |
14.1.03; 21:41:52 Uhr |
Internet im Flugzeug
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Die Lufthansa wird ab morgen einen dreimonatigen Test auf der Strecke Frankfurt und Washington DC mit einem WireLAN an Board des Flugzeuges machen. Passagiere können dann mit ihrem Laptop oder ihrem PDA im Internet surfen und E-Mails empfangen oder versenden. Nach der Testphase wird der Dienst kostenpflichtig - Preise gibt es aber keine.
Oliver Wrede | Forum (1 Antwort)
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| Netzpolitik |
13.1.03; 17:37:11 Uhr |
Entscheidung über Netzpolitik-Ausschuss
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"Am kommenden Mittwoch soll endgültig entschieden werden, ob es in dieser Legislatur-Periode einen Bundestags-Unterausschuss Neue Medien geben wird oder nicht. Zuvor will der zuständige Ausschuss für Kultur und Medien über die Zukunft des Unterauschusses beraten. "Wir hatten das Thema bereits im Dezember auf der Tagesordnung. Damals gab es noch Beratungsbedarf, deshalb wurde die Entscheidung verschoben. An diesem Mittwoch wird aber definitiv entschieden", sagte Nermin Fazlic, Sprecher von Ausschuss-Mitglied Jörg Tauss (SPD), gegenüber heise online." (via heise)
Oliver Wrede | Forum
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| Netzpolitik |
6.1.03; 18:09:29 Uhr |
Internet- und Multimedia-Dienstleister
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Ein Artikel von Dierk Ladendorff in dem Magazin Telepolis über Aufstieg und Niedergang der »IT- und Multimediabranche«. Zitat: "Was aber geschieht mit den Tausenden freien Mitarbeitern, die auch heute noch in keiner Arbeitslosenstatistik erfasst sind, da sie niemals den Anspruch auf Arbeitslosengeld erworben haben? Zu befürchten ist, dass diese Gruppe als herumvagabundierende Job-Nomaden das digitale Lumpenproletariat des begonnenen 21. Jahrhunderts bilden. Als Zeit- oder Telearbeiter oder als Ich-AG werden sie schlecht bezahlt von einem Job zum anderen hetzen, selbstausbeuterisch ihren eigenen Arbeitsplatz, sprich Wohnung und Rechner und mehr Zeit, als abzurechnen möglich ist, zur Verfügung stellen, getrieben von der Hoffnung, auf die immer seltener werdende Festanstellung. Einige werden den harten Weg der Existenzgründung wählen, die meisten werden scheitern."
Oliver Wrede | Forum
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18.11.02; 9:08:43 Uhr |
Pixelpark kämpft ums Überleben
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"Eine Radikalkur soll dem schwer angeschlagenen Internet-Dienstleister jetzt das Überleben sichern. Von den derzeit noch 250 Mitarbeitern an den drei deutschen Standorten Berlin, Hamburg und Köln müssen mehr als 200 mit der Entlassung rechnen. Die Firmenzentrale in der Hauptstadt mit 125 Beschäftigten soll sogar ganz dicht gemacht werden. Firmensitz soll künftig Köln sein -- weil dort profitabler gearbeitet wird. So will es der Medienkonzern Bertelsmann, der bei Pixelpark mehr als 60 Prozent der Anteile hält." (via heise)
Oliver Wrede | Forum (1 Antwort)
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25.10.02; 20:51:49 Uhr |
Die wilde Ehe des Journalismus
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Jochen Wegner: "Der Pop-Journalismus ist tot, das Weblog lebt. Egozentrische Chronisten und altruistische Kollektive stellen mit ihrer Netz- und Nabelschau die Gesetze der Medien von den Füßen auf den Kopf."
Oliver Wrede | Forum
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| Netzpolitik |
6.10.02; 21:31:20 Uhr |
Google may charge for internet search
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Omid Kordestani, senior vice president, said: "We may experiment with ways of monetising after we have got the service right. Charging would be one approach. So far we have found it better to keep the service free and charge for targetted advertising."
Oliver Wrede | Forum
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| Netzpolitik |
28.7.02; 21:09:09 Uhr |
Senatoren gegen Filesharing
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NY Times: A proposal by a California congressman would give the entertainment industry broad new powers to try to stop people from downloading pirated music and movies off the Internet. Rep. Howard L. Berman, D-Calif., formally proposed legislation that would give the industry unprecedented new authority to secretly hack into consumers' computers or knock them off-line entirely if they are caught downloading copyrighted material.
Oliver Wrede | Forum (1 Antwort)
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| Netzpolitik |
11.5.02; 11:59:40 Uhr |
Toward a New Politics of Intellectual Property
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Auf der heute in Hawaii endenden elften World Wide Web Conference gibt es einige Referenten, die sich mit aktuellen Problemen in und um das WWW befassen. So plädiert die amerikanische Jura-Professorin Pamela Samuelson für die Erfindung einer »Politk der 'intellectual property'«. Sie befürchtet Politiker könnten sich durch das öffentliche Desinteresse an Fragen des Copyrights von der Industrie dazu verleiten lassen überzogene Veränderungen am Urheberrecht umzusetzen deren Folgen irreversibel werden könnten.
Oliver Wrede | Forum
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| Netzpolitik |
8.5.02; 13:14:11 Uhr |
FreieSoftware: Zwischen Privat- und Gemeineigentum
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Volker Grassmuck: "Freie Software ist eines der verblüffendsten Wissensphänomene unserer Zeit. Die Programme sind nicht nur nützlich, sie werfen auch ein neues Licht auf die Geschichte von Internet und Software, auf das Eigentum an geistigen Gütern, auf die Infrastruktur des Wissens und seine Vermittlung in der Bildung. Kurzgesagt geht es darum, wie wir mit Wissen und miteinander umgehen. Ihr Erfolg läßt darauf hoffen, was eine computervernetzte kollektive Intelligenz alles bewegen kann."
Oliver Wrede | Forum
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| Netzpolitik |
29.4.02; 13:35:15 Uhr |
USA: Gesetz zum Schutz von 'Spyware'?
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Aus dem (2-seitigen!) Artikel bei Salon.com: "Senator Fritz Hollings is pushing a bill that supposedly safeguards online privacy -- but actually gives intrusive marketers a green light."
Offenbar will o.g. Politiker im amerikanischen Senat ein Gesetz verabschieden lassen, welches Software (Schimpfwort: 'Spyware') leagilisiert, die ohne Kenntnis des Benutzers auf dem Rechner installiert wird und z.B. statistische Daten erhebt. Hollings behauptet das Gesetz im Sinne der Konsumenten anzulegen, während die Kritiker allerdings - sollte das Gesetz realisiert werden - darin unzulässige und folgenreiche Einschnitte in die Persönlichkeitsrechte sehen.
Oliver Wrede | Forum
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| Netzpolitik |
22.4.02; 23:57:15 Uhr |
Wie viele Weblogs gibt es?
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Eine Frage, die mich gerade beschäftigt. Ich habe in einem Weblog einen Hinweis auf eine Diskussion in der Cluetrain Manifesto Mailing-Liste gefunden.
Eine andere Frage, die sich anschliesst: Warum ist der Weblog-Trend in den USA offenbar stärker als in Deutschland?
Oliver Wrede | Forum (2 Antworten)
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| Netzpolitik |
4.4.02; 20:23:54 Uhr |
Impressumspflicht könnte zum Geldregen für Abmahner werden
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Seit dem 1. Januar 2002 gibt es eine Verpflichtung das Angebot einer Website mit einem Impressum zu versehen, indem der Inhalteanbiter genannt wird. Der Artikel »Karten auf den Tisch« von Klaus Sakowski beschreibt Details.
Ein gecachter Artikel von der Computerwoche besagt:
Anders als bei der statischen Homepage, die keine geschäftlichen Angebote enthält, muss eine regelmäßig akutalisierte Website, die journalistisch aufgearbeitete Beiträge enthält oder auch nur einen Newsticker verwendet, ein Impressum haben. Es muss eine Anbieterkennzeichnung und einen für die Texte verantwortliche Person enthalten.
Damit müssen auch alle Weblogs mit einem Impressum versehen sein. Wiederholte Verstöße werden mit bis zu 250.000 Euro (!) geahndet. Erste Rechtsverletzungen können aber schon mit 500-1000 Euro geahndet werden.
Die Abmahner freuen sich schon, denn sie können ja stellvertretend für die durch die Rechtsverletzung geschädigte Allgemeinheit Abmahnen und entsprechende Abmahngebühren einstreichen. (via schockwellenreiter)
Oliver Wrede | Forum
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| Netzpolitik |
5.3.02; 12:14:37 Uhr |
ZDnet nimmt Internet Professionell aus dem Netz
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Wer über eine Suche auf einen Artikel der Internet Professionell, PC Direkt oder PC Professionell stößt, bekommt ab dem 1.3. nur einen 404 Fehler und die Meldung "Seit dem 1. März 2002 publiziert ZDNet keine Inhalte der VNU-Magazine PC Professionell, PC Direkt und Internet Professionell" zu Gesicht. Wohl dem, der sich in diesen harten Zeiten eine Sicherheitskopie des World Wide Web vorrätig hält. Lang lebe der Google Cache!!
Marian Steinbach | Forum
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| Netzpolitik |
12.2.02; 11:57:06 Uhr |
Diary of a Start-Up
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Eve Andersson über das Scheitern des hoffnungsvollen Start-Ups ArsDigita. Lessons from the world of venture capital.
ArsDigita war eine Firma gegründet von Philip Greenspun - dem ersten Webmaster des MIT und Spezialist in Sachen datenbankgestützter Websites. Das ACS (Ars Digita Community System) war ein Open Source Content Management System, das kommerzielle Konkurrenten in den Schatten stellen konnte. Seit einiger Zeit gab es sogar eine Version, die nicht eine teure Oracle Datenbank vorraussetzte, sondern mit der Open Source Datenbank Postgres funktionierte. Mit dem Einzug neuer Investoren in die Firma hatte Greenspun auch nicht mehr das Steuer in der Hand. Wenige Monate ist es erst her, dass er von seinen Managern vor die Tür gesetzt wurde. Nun ist die Pleite da und es sieht so aus, als sei der Fall ArsDigita ein Paradebeispiel dafür, wie die gute Ansätze in der New Economy "kaputtfinanziert" werden und wurden.
Oliver Wrede | Forum
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| Netzpolitik |
7.12.01; 11:46:15 Uhr |
Web Link Policy
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Manager von KPMG per E-Mail an Chris Raettig (der auf die KPMG Website verlinkt hatte): "Please be aware [links to our corporate website] require that a formal agreement exist between our two parties, as mandated by our organization's Web Link Policy."
Raettigs Antwort: "My own organisation's web link policy requires no such formal agreement. If every hyperlink used on the web required parties at both sides of the link to enter into a formal agreement, I sincerely doubt that the web would be in existance today."
Oliver Wrede | Forum
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| Netzpolitik |
7.11.01; 7:37:29 Uhr |
You're free to think
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Dave Winer: Microsoft made a deal with the US government. But what was the deal? What did Microsoft give up to get full control of the Internet? [...]
They own the chokepoint for most of the electronic communication over email and the Web.
Now, they have to get people to upgrade to Windows XP -- that's the final step, the one that fully turns over the keys to the Internet to them, because after XP they can upgrade at will, routing through Microsoft-owned servers, altering content, and channeling communication through government servers. After XP they fully own electronic communication media, given the consent decree, assuming it's approved by the court.
Oliver Wrede | Forum
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| Netzpolitik |
4.11.01; 23:45:36 Uhr |
Microsoft's Bear Hug
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John Robb über die Vereinbarung, die Microsoft mit dem Department of Justice getroffen hat: "Microsoft considers all sites on the Internet to be theirs. They own the browser. They will over time control the functionality of these sites, the look and feel, and the way you transact on them. Sites that don't conform will begin to "break" unexpectedly. Those that do will find that an increasing portion of their business expenses represent a payment to Microsoft."
Oliver Wrede | Forum (1 Antwort)
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| Netzpolitik |
26.10.01; 16:28:14 Uhr |
Selbsthilfe: Recht AG für Designer
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Designer haben allgemein eine Aversion gegen juristische Aspekte ihrer Tätigkeit. Daher erklärt sich ein dauerhaftes Informationsdefizit. Gleichwohl ist Design kein rechtsfreier Raum und das vorhandene Wissen müßte lediglich einmal zusammengetragen werden.
Ich bin kein Jurist - aber ich sehe den Bedarf. Daher habe ich ein neues Weblog gestartet, bei welchem sich hoffentlich Interessenten zusammenfinden und Erfahrungen austauschen - im Sinne einer 'Hilfe zur Selbsthilfe'.
Oliver Wrede | Forum (1 Antwort)
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| Netzpolitik |
23.9.01; 13:55:11 Uhr |
Microsofts gegen Meinungsfreiheit
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Wie weit Microsofts Größtenwahn geht wird klar, wenn man sich die Lizenzvereinbarungen im Detail ansieht. heise.de berichtet:
Anwender des Web-Editors Frontpage dürfen auf ihren Webseiten nichts allzu Negatives über Microsoft-Produkte schreiben. In den Lizenzbedingungen von Frontpage 2002, einem Bestandteil von Office XP, heißt es wörtlich: "Sie sind nicht berechtigt, die Software in Verbindung mit einer Site zu verwenden, die Microsoft, MSN, MSNBC, Expedia oder deren Produkte oder Dienstleistungen herabsetzt." Die Passage findet sich versteckt im Kleingedruckten unter den üblichen Einschränkungen gegen Veränderung oder den Handel.
Das erinnert mich irgendwie an eine etwas ältere Vertragsbedingung: "Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen; denn der Herr läßt den nicht ungestraft, der seinen Namen mißbraucht." (2. Buch Mose, Exodus, 20. Kapitel)
Oliver Wrede | Forum
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| Netzpolitik |
17.9.01; 16:41:49 Uhr |
Netzpublikationen im Mittleren Osten
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Dave Winer hat eine Liste mit Nachrichten-Magazinen in Fernost zusammengestellt. Das Netz erweist sich als wesentlich verlässlicher in der Offenlegung des politischen Diskurses im Zusammenhang mit den Terroranschlägen als die traditionellen Medien, die auf Formate und Routinen getrimmt sind, die das Ereignis und den derzeit sehr schwierigen Entwicklungsprozess nur unzureichend erfassen können.
Oliver Wrede | Forum
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| Netzpolitik |
13.8.01; 10:30:01 Uhr |
Shared Source vs. Open Source
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Dr. Dobb's Technetcast hat eine Aufzeichnung einer interessanten Diskussion über Lizenzpolitik von Microsoft und Open Source. Kann es eine Perspektive für Microsoft geben die gleichzeitig ein funktionierendes wirtschaftliches Ökosystem im Softwaremarkt? Microsoft steht hier nicht exemplarisch für alle Unternehmen, die in Zukunft "intellectual property" entwickeln und zu Geld machen, sondern für die einzige Entität im Markt, welche in diesem Zusammenhang derzeit Regeln definiert. Vor allem die Problematik mit kostspieligen Patentierung von Software und Softwarekonzepten ist für die Open Source Entwickler ein zukünftiges Problem, welches unter derzeitigen Bedingungen unlösbar scheint.
Oliver Wrede | Forum (3 Antworten)
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| Netzpolitik |
18.7.01; 7:17:31 Uhr |
Irrgarten
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Sigrid Lauff iin der Zeit: Drei Schritte vor, einen zurück - die alten Medienkonzerne haben noch keinen Weg gefunden, im Internet Geld zu verdienen. Ihre Strategien unterscheiden sich in jedem Falle deutlich.
Oliver Wrede | Forum (1 Antwort)
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| Netzpolitik |
18.7.01; 7:15:58 Uhr |
Beam me up, Gütersloh!
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Götz Hamann über die Strategien der grossen Medienkonzenre. Er zitiert den New Yorker Medienökonom Eli Noam, der seit Jahren die internationale Medienindustrie analysiert und zu dem Schluss gekommen ist: "Ich kann weder bei AOL Time Warner noch sonst wo eine wirkliche Strategie erkennen, die ein globales Medienkonglomerat rechtfertigt."
Oliver Wrede | Forum
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| Netzpolitik |
1.7.01; 13:22:52 Uhr |
Mircrosofts aktuelle Marketingstrategie
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John Rhodes schreibt über die aktuelle Microsoft-Strategie. nach seiner Ansicht sind die technologischen Neuerungen und die Angriffe auf Linux und Open Source nur Täuschungsmanöver auf dem Weg zum Service-Monopol':
"Services come first, technology comes second, and you come last. Microsoft is looking for control. They have lost a lot control over the technology and the software markets, so they are shifting to an area that is not dominated. Services on the internet are not dominated by any company."
Oliver Wrede | Forum
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| Netzpolitik |
12.6.01; 15:30:07 Uhr |
BigBrother in Form von Enterprise-Software
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Dass man eigentlich fuer das Web entwickelte Software auch anders nutzten kann ist nicht neu. Was AltaVista aber nun mit seiner Enterprise-Software plant, geht weit ueber das normale Erfassen von Webseiten hinaus.
Die Software soll in der Lage sein, verschiedenste Dateiformate in verschiedenen Sprachen zu lesen und zu indizieren. Auch Mitarbeiter-E-Mails können so in einem zentralen Datenpool erfasst werden. Auf der einen Seite sicherlich ein wichtiger Schritt, verteilte Informationen und Wissen in Unternehmensnetzwerken zu sammeln und zentral zugänglich zu machen, auf der andern Seite eine durchaus auch bedenkliche Entwicklung - im Hinblick auf die Privatsphäre... Mehr bei heise.
Andreas Beutel | Forum
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| Netzpolitik |
6.6.01; 21:16:23 Uhr |
Fernsehen als Hypertext
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Alexander Kluge über den neuen Sender XXP. // Der perfekte Fernsehsender funktioniert wie ein Medienarchiv: Die Programmierung besteht nur noch darin, dieses Archiv mit Beiträgen zu speisen, die vom Zuschauer individuell abgerufen werden können. Die eigentliche Programmstruktur ist im Hypertext angelegt: Über die Qualität des Programms entscheidet nicht mehr nur das Angebot, sondern ganz entscheidend auch der Umfang der themenorientierten Verlinkung quer durch die Spartenkanäle eines Senders. (via telepolis)
Oliver Wrede | Forum
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| Netzpolitik |
16.5.01; 11:34:19 Uhr |
Die Hälfte der Deutschen sind Internet-Verweigerer
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Die Verweigerungsmotive sollen weiter verfolgt und erforscht werden. "Dass die 'Verweigerung' nicht ausschließlich mit Strukturmerkmalen wie zum Beispiel Alter oder Einkommen korrespondiert, sondern auch Einstellungen und Werte eine Rolle spielen, werden wir gemeinsam mit der Inititative D21 in einer Folgestudie vertiefen," kündigte Frank Wagner von eMind@emnid an. (via heise)
Oliver Wrede | Forum (1 Antwort)
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| Netzpolitik |
6.5.01; 0:23:24 Uhr |
Not done yet, says Berners-Lee
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Edd Dumbill berichtet von der 10. WWW-Konferenz die gerade in Hong Kong läuft - und kommentiert Tim Berners-Lees Keynote Speech:
The Semantic Web initiative is aimed at making the Web machine-readable, by creating interoperable formats for information. It is currently seen mostly as a vision for the future, perhaps in a similar way as the Web itself was originally perceived ten years ago. However, Berners-Lee was not perturbed that industry was not embracing the Semantic Web at the moment, preferring that it attracts the attention of developers who will help build it.
Oliver Wrede | Forum
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| Netzpolitik |
20.4.01; 16:55:09 Uhr |
Firms underestimate power of 'blogging'
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There's an Internet application that few people have heard about, although it is gaining popularity and will likely become a regular part of our working lives. It's called a Web log, or "blog."
And yet, for a technology that is so useful, Web logs are surprisingly absent from corporate intranets. That's because, as with e-mail 10 years ago, few in the corporate sector understand their power -- until they begin using them regularly.
Oliver Wrede | Forum
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| Netzpolitik |
14.4.01; 15:20:50 Uhr |
Kill your PC
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Diese Website mit dem Untertitel "The web is black and white" versucht die subtilen Verletzungen des Selbstbestimmungsrechtes und der Privatsphäre aufzudecken...
Oliver Wrede | Forum (1 Antwort)
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| Netzpolitik |
11.4.01; 11:38:10 Uhr |
Hindert Microsoft!
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netzzeitung.de zitiert Dave Winer: "Neuerdings zucken Software-Designer einfach mit den Schultern und scheinen zu akzeptieren, dass die Gorillas (Microsoft und IBM) in diesem neuen Bereich wieder die Übermacht anstreben. Das World Wide Web wurde erfolgreich, weil es die Software-Designer von Microsoft befreit hat. Nun versucht Microsoft, mit dem neuen Netzwerk den verlorenen Einfluss zurückzugewinnen. Hindert sie." (via p3k)
Oliver Wrede | Forum
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| Netzpolitik |
10.3.01; 14:09:16 Uhr |
Wenn Parteien das Internet entdecken...
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Die CDU-NRW veröffentlicht ihr neues Online-Spiel zur Schulmisere in NRW. Hintergrund: "Eine ganz normale Schule in NRW. Lehrermangel, große Klassen, schlechte Arbeitsbedingungen. Ständig fallen Lehrer aus. Schaffst Du es in 2 Minuten die Schulklassen vor Unterrichtsausfall und Schließung zu bewahren?"
Andreas Beutel | Forum
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| Netzpolitik |
2.3.01; 14:25:28 Uhr |
Die Zukunft des Internets
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Mathias Horx: Das Internet erlebt in den nächsten Jahren eine Adaptionskrise – die Nutzerzahl stagniert, die Euphorie verfliegt. Aber das Internet 2 (ab 2005) wird die Versprechen der digitalen Revolution einlösen. Neue, superschnelle Technologien führen zu einer "Soft Web-Kultur". In der Wirtschaft entwickelt sich die "Smart Economy" eine Fusion aus E-Economy und klassischen Focus-Strategien, in denen die Wertschöpfungsketten auf neue Weise integriert sind. (via heise)
Oliver Wrede | Forum (1 Antwort)
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| Netzpolitik |
21.2.01; 21:56:09 Uhr |
Microsoft: Open Source destroys innovation!
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Jim Allchin - Microsofts Chef für das Windows OS - sagt in einem cNet Interview: "Open source is an intellectual-property destroyer. I can't imagine something that could be worse than this for the software business and the intellectual-property business. ... I'm an American, I believe in the American Way. I worry if the government encourages open source, and I don't think we've done enough education of policy makers to understand the threat."
Dies bleibt natürlich nicht unkommentiert. So bemerkt z.B. Tim O'Reilly: "I was disturbed, because Allchin suggested that open source is somehow 'un-American'. He can hardly be unaware of the historical resonances of such a statement, that it harks back to the Cold War images of free market democracies versus communism."
Oliver Wrede | Forum
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| Netzpolitik |
16.2.01; 19:42:06 Uhr |
Why micropayments will not work, ever!
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Clay Shirky: Why does it matter that users hate micropayments? Because users are the ones with the money, and micropayments do not take user preferences into account.
In particular, users want predictable and simple pricing. Micropayments, meanwhile, waste the users' mental effort in order to conserve cheap resources, by creating many tiny, unpredictable transactions. Micropayments thus create in the mind of the user both anxiety and confusion, characteristics that users have not heretofore been known to actively seek out.
Oliver Wrede | Forum
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| Netzpolitik |
15.2.01; 15:58:57 Uhr |
Internet-User wollen kein Schnickschnack
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Das Internet hat für die meisten Anwender einen konkreten, alltagsrelevanten Gebrauchswert, hat eine Online-Studie von ARD/ZDF ergeben. Demnach wollen Internetnutzer vor allem E-Mails verschicken, Dateien herunterladen und nach Computer-, Software- und Reise-Informationen fahnden. (via heise)
Andreas Beutel | Forum
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| Netzpolitik |
8.2.01; 9:46:57 Uhr |
Schutzheiliger fürs Internet
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Papst Johannes-Paul II. will den heiligen Isidor von Sevilla zum Schutzpatron der Internetnutzer und -Programmierer ernennen, melden die Nachrichtenagenturen unter Berufung auf "Verlautbarungen" aus "Vatikankreisen". (via heise)
Oliver Wrede | Forum
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| Netzpolitik |
25.1.01; 9:06:57 Uhr |
SWAG - Semantic Web Agreement Group
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SWAG is creating a strong infrastructure for the Semantic Web, whilst working with various members of the Web community to ensure data interoperability. The SWAG Dictionary, a database of terms for the Semantic Web, is our first important project to that end. Our work should always be available at our PURL (permanent URL) as described in our URI Persistence Policy.
Oliver Wrede | Forum
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| Netzpolitik |
24.12.00; 12:41:28 Uhr |
Open Entrepreneurship
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So wie Programmierer bei der Entwicklung von Open-Source-Software die Quelltexte offen legen, sollten die vielleicht gar nicht unbedingt an einer Firmengründung interessierten Fachleute ihre Ideen offenbaren und gemeinsam mit den anderen Teilnehmern formen – und dafür aber eben nicht leer ausgehen. (via heise)
Oliver Wrede | Forum (1 Antwort)
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| Peer-to-peer |
14.10.00; 11:48:24 Uhr |
Peer-to-Peer makes the Internet interesting again
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At that moment a number of shocks exploded upon the public. The technologies were not precisely new, but a number of people realized for the first time that they were having a wide social impact. First, Napster (preceded by Scour) caused a ruckus over its demands on campus bandwidth, as well as its famous legal problems. A new generation of distributed file servers like Freenet and Gnutella were widely reported. The founders of a new chat service called Jabber declared that XML was more than a tool for B2B transaction processing, and in fact could structure information chosen by ordinary users. Shortly after that, Microsoft announced they were betting the house on the .NET initiative, in which Web clients and servers divide jobs among themselves.
Oliver Wrede | Forum
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| Peer-to-peer |
14.10.00; 11:46:01 Uhr |
How the Peer-to-Peer Working Group ought to be organized
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Tim O'Reilly - Leiter des bekannten O'Reilly Fachbuchverlags - schreibt über die Diskussion um die Organisation der Peer-to-Peer-Arbeitsgruppe, welche für die Standardisierung der Protokolle zuständig sein soll. Im Besonderen ging es hierbei um die problematischen Vorschlag von Intel, das Maß des Einflußes einzelner Mitglieder in der Arbeitsgruppe anhand der Höhe finanziellen Beiträge geregelt wird.
Oliver Wrede | Forum (1 Antwort)
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| Netzpolitik |
6.10.00; 11:57:39 Uhr |
It's as easy as falling off a weblog
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Chris Alden , der hauseigene Weblogger des 'Guardian Observer', schreibt über 'sein' bevorzugtes Publikationsformat:
"I believe there is one unmarketed, relatively unknown type of site that, executed right, will help to introduce the newcomer to the internet and keep them coming back. It is called a weblog."
Oliver Wrede | Forum
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| Netzpolitik |
6.10.00; 11:52:19 Uhr |
Wired interviewed David Boies
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David Boies - der Anwalt, der schon gegen Microsoft die Anklage vertrat - verteidigt derzeit die Tauschbörse Napster gegen die Plattenindustrie.
Wie aus dem Interview zu erkennen ist, wird die Entscheidung über Napster grundlegend die weitere Entwicklung des Internets mitbestimmen. Die Argumentation klingt nicht nach dem Versuch einen billigen Ausweg aus der Bedrohung zu erreichen:
Boies: "When you think of Napster, you think of music. But the first thing that struck me was that this was an important case not only for the music industry but for the whole of the Internet. Here you have a new technology - in terms of peer-to-peer sharing of information - and if that technology is going to work, you must allow people to provide central indexes of the data. Somebody's got to maintain those indexes. I mean, it's just like a newspaper that publishes classified ads. You've got to have a place where people can go who want to participate in that kind of activity. And if you, in effect, impose on the directory-service provider liability to investigate, monitor, and control what the users are doing, it is very difficult to see how that kind of technology is ever going to work. "
Auch heise.de berichtete bereits mehrfach über das Verfahren gegen Napster.
Oliver Wrede | Forum (1 Antwort)
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| Netzpolitik |
25.9.00; 17:18:33 Uhr |
W3C History
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Die Geschichte des World Wide Webs in den letzten zehn Jahren (mit Referenzen zu anderen Ereignissen in Politik, Kultur und gesellschaft)
Oliver Wrede | Forum
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| Netzpolitik |
20.9.00; 20:24:17 Uhr |
heise: Stefan Münz gewinnt "Explorer"-Prozess
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Der Autor von SELFHTML, Stefan Münz, hat den Rechtsstreit um den "FTP-Explorer"-Link in erster Instanz offenbar gewonnen. In der negativen Feststellungsklage von Münz gegen die Firma Symicron war das Düsseldorfer Landgericht "nicht geneigt, eine Verwechslungsgefahr anzusehen", wie die Vorsitzende Richterin Furocki betonte. Das Urteil soll am 25. Oktober schriftlich verkündet werden.
Andreas Beutel | Forum (1 Antwort)
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| Netzpolitik |
13.9.00; 14:37:34 Uhr |
heise: Internet zu teuer und zu kompliziert
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Hohe Kosten und zu komplizierte Technik sind für viele Menschen die Hauptgründe dafür, nicht ins Netz zu gehen. Dies geht aus einer Studie hervor, die im Auftrag der ARD/ZDF-Medienkommission durchgeführt wurde. Drei Viertel der Nicht-User geben an, dass das Internet für sie interessanter wäre, wenn Rechner und alles, was sonst noch zum Internetanschluss gehört, billiger wären. Mehr als 60 Prozent der Offliner sind davon überzeugt, dass ein technisch einfacherer Zugang sowie mehr Bedienerfreundlichkeit zu einer größeren Verbreitung des Internet beitragen würden.
Andreas Beutel | Forum
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| Netzpolitik |
11.9.00; 22:17:25 Uhr |
Forscher: Internet gefährdet labile Menschen
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Häufiges Surfen im Internet schadet besonders psychisch labilen Menschen. Nach einer am Montag veröffentlichten Studie der Münchner Universität hatten rund vier Prozent von 1000 Befragten ernste Probleme durch häufige Nutzung des Internets. Bei diesen Betroffenen habe bereits eine psychiatrische Erkrankung bestanden, sagte Professor Ulrich Hegerl. Sie hätten unter Depressionen, Angstneurosen und anderen Manien gelitten. Alle hätten eines gemeinsam: Sie seien nicht selbstbewusst und suchten im Internet nach Kommunikation, Partnerschaften oder neuen Freunden.
Andreas Beutel | Forum
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| Netzpolitik |
11.9.00; 16:23:22 Uhr |
Ärger über stillose E-Mails
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Fast 60 Prozent aller E-Mail-Adressaten reagieren genervt, auf Stilfehler in der elektronischen Post, wie etwa wenig aussagekräftige Betreff-Zeilen. Das berichtet die Lose-Blatt-Sammlung Stil & Etikette unter Berufung auf eine repräsentative Befragung. Wie die Umfrage weiter zeigt, sind Frauen weniger bereit, schriftliche Schlampereien hinzunehmen als Männer. So verbittet es sich fast jede zweite Frau (48,7 Prozent), von Fremden per E-Mail geduzt zu werden. Hingegen stört diese Vertraulichkeit nur 28,9 Prozent der Männer. Knapp 40 Prozent der Frauen finden es empörend, wenn die E-Mail ohne Gruß endet. Bei den Männern teilen nur 24,3 Prozent diese Ansicht...
Andreas Beutel | Forum (1 Antwort)
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| Netzpolitik |
10.9.00; 0:04:23 Uhr |
ICRA: Inhaltsfilter fürs Web vorgestellt
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Die Internet Content Rating Association (ICRA), eine Initiative der Bertelsmann-Stiftung und einiger Internetfirmen, hat heute in Gütersloh den ersten Prototypen ihrer Filtersoftware vorgestellt. [...] Dann soll ein Web-Formular online gehen, mit dem Inhaltsanbieter ihre Sites in Kategorien wie "Sex", "Gewaltdarstellung", "Sprache" oder "Werbung für Zigaretten und Alkohol" freiwillig klassifizieren können.
Andreas Beutel | Forum
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| Netzpolitik |
9.9.00; 23:59:17 Uhr |
Das Internetvolk hat gewählt
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Wie es sich schon länger abgezeichnet hat, haben zwei Deutsche bei den ICANN-Vorwahlen gewonnen, die heute zu Ende gingen. Andy Müller-Maguhn und Jeanette Hofman konnten in Europa die meisten Stimmen bei der Mitgliedernominierung erlangen. [...] Dass zwei Deutsche das Rennen machten, verdankt sich wohl vor allem der von Spiegel Online ins Leben gerufenen und auch von anderen Medien wie Heise Online unterstützten Initiative I can, aufgrund derer sich viel mehr Internetnutzer aus Deutschland als aus anderen europäischen Ländern registriert haben.
Andreas Beutel | Forum
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| Netzpolitik |
5.9.00; 18:49:20 Uhr |
Mangelnde Information behindert E-Commerce
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Laut einer Studie der Unternehmensberatung Mummert + Partner fühlen sich 68 Prozent der Verbraucher im Internet unzureichend über ihre Rechte informiert und vermeiden daher Einkäufe im Netz. Vor allem im Bereich Datenschutz und der Rechtsgültigkeit von elektronischen Verträgen bestünden Wissenslücken. Außerdem seien sich die Nutzer über die Zahlungssicherheit im Web nicht im Klaren. Trotz dieser Unsicherheiten gaben weniger als 50 Prozent der Befragten an, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) zu lesen, bevor sie einen Online-Vertrag abschließen.
Andreas Beutel | Forum
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| Netzpolitik |
4.9.00; 11:25:30 Uhr |
Noch ein weiter Weg zum E-Government
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Einen Personalausweis online bestellen, die Einkommenssteuererklärung übers Datennetz verschicken oder die standesamtliche Trauung per Web-Cam weltweit übertragen lassen: Das sind die ersten Signale in Deutschlands Behörden für eine grundlegende Umwälzung der Verwaltung.
[...]
Inzwischen hat fast jede Kommune ein Internetangebot, allerdings bieten nur wenige echte Transaktionen an. Denn ohne eine Unterschrift im Amt bekommt man selbst beim fortschrittlichen Mannheimer Internetauftritt keinen Personalausweis.
Andreas Beutel | Forum
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| Netzpolitik |
4.9.00; 11:23:15 Uhr |
Identitätsklau via Internet
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[...] Am Anfang des Betrugs steht eine in den USA zentrale Ziffernfolge: Die neunstellige Sozialversicherungsnummer. Sie wird lebenslang behalten, und unter ihr werden auch sämtliche Finanzdokumente einer Person gespeichert, von der Steuererklärung bis zum Antrag auf eine neue Kreditkarte. Wer den Namen und die Sozialversicherungsnummer einer Person kennt, kann seinen Auftritt als Doppelgänger beginnen. Das Internet erleichtert diesen Start. Dort liefern professionelle Dienste wie docusearch.com zahlenden Kunden für durchschnittlich 50 Dollar die persönlichen Daten beliebiger Personen.
Andreas Beutel | Forum (2 Antworten)
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| Netzpolitik |
25.8.00; 16:27:27 Uhr |
File sharing is freedom
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Peter Cochrane - Forschungsleiter bei British Telecom - ließ sich in der Diskussion über File-Sharing zu einem Kommentar hinreissen, den man sonst nur von Geeks oder Spät-Hippies erwarten würde:
"This new paradigm really is about a world where more bits are free than constrained, where we can choose to make what we own, produce, like or know available to everyone. To me, it is the epitome of what the web is about - freedom." (via writetheweb)
Oliver Wrede | Forum
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| Peer-to-peer |
27.7.00; 14:05:27 Uhr |
Napster am Ende
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Im ersten größeren Gerichtsverfahren um Urheberrechte im Internet hat die amerikanische Musikindustrie einen Sieg gegen die Internet-Musiktauschbörse Napster errungen. Eine Richterin des Bezirksgerichts von San Francisco ordnete am Mittwoch die Abschaltung von Napster für Freitag an.
Oliver Wrede | Forum
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| Netzpolitik |
27.7.00; 12:28:23 Uhr |
Das Internet erhöht den Papierverbrauch
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Rund 18 Prozent der deutschen Bevölkerung verbraucht durch die Nutzung des Internet deutlich mehr Papier als zuvor. So lautet das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Ipsos im Auftrag von Minolta durchgeführt hat. Insbesondere E-Mails mögen die Deutschen lieber in gedruckter Form: Nur 6,8 Prozent der Nutzer lesen ihre elektronischen Nachrichten ausschliesslich am Bildschirm.
Andreas Beutel | Forum (1 Antwort)
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| Peer-to-peer |
25.7.00; 12:37:05 Uhr |
Napster auf dem Schafott
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Die MP3-Tauschsoftware Napster ist derzeit das Thema Nr. 1 in den Internet Magazinen. Weniger die Software selbst, als die durch ihr fortbestehen gefährdetes Urheberrecht der Musiker - und die Gewinnmagen der Musikindustrie. Morgen wird sich entscheiden, ob Napster seine Server per Gerichtsbeschluß abschalten muß.
Hier einige Artikel:
Weitere Info: http://napster.weblogs.com
Oliver Wrede | Forum
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| Peer-to-peer |
20.7.00; 11:23:57 Uhr |
AppleSoup crap
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Evan Williams kommentiert die AppleSoup Geschäftsidee: "Supposedly, they're going to take the concept of Napster and incorporate payment schemes so people can do legitimate copying. But then what is the point of the peer-to-peer thing? If I'm going to pay for content, I want to download it from a server with a high speed connection -- not from some random person's PC, who might go offline at any moment."
Oliver Wrede | Forum
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| Netzpolitik |
17.7.00; 17:22:36 Uhr |
Staying afloat on weblogs
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"Fortunately, new sailors of the cyberseas can turn to the logs - actually, weblogs - of other virtual explorers. For newbies and people with limited time for browsing, weblogs can make excellent sextants."
Oliver Wrede | Forum
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