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Anwendungsdesign zur Erleichterung kontinuierlichen Weiterlernens

/ http://asi-www.informatik.uni-hamburg.de/studiendiplomarbeiten/thomas_vogt /

Diplomarbeit von Thomas Vogt

"Da Wissen prinzipiell als nicht vermittelbar gilt, kann den Nutzern nur eine Unterstützung und Anregung gegeben werden, damit sie ihr Wissen über eine Anwendung ausbauen. Zu dieser Unterstützung, die für die Erleichterung kontinuierlichen Weiterlernens kennzeichnend ist, passt das Leitbild des Computers als Assistenz am besten."
geschrieben am 9.5.04; 13:29:39 Uhr / Lernen

How to start

/ http://www.apple.com/applescript/ /

Nun, wie gesagt, die Begriffe flitzen hin und her, darunter "Carbon", "Cocoa", "C", "C++" ... Trotz des Bewusstseins, noch nicht einmal entscheiden zu können, welche davon für mich relevant wären, habe ich mir Learning Carbon bestellt. Gestern kam es an. Es geht darum, Carbon anhand der Programmierung eines "Moon travel planners" zu lernen. Aber schon beim Anlesen stellte sich heraus, dass dieses Buch eher für Leute bestimmt ist, die schon eine gewisse Programmiererfahrung haben. ("Hebt der Amazon Marketplace die Buchpreisbindung auf?" und "Ist Xcode eine spätere Release des ProjectBuilders?" sind die bisher einzigen Fragen, die ich aufgrund des Buches eindeutig formulieren kann).

Ich denke ich muss mich zunächst einmal mit der generellen Systemarchitektur von Mac OS X vertraut machen. Dies wird die Aufgabe der nächsten Tage sein, sowie das "Reinschnuppern" in das mir bisher noch relativ unbekannte "AppleScript" (beispielsweise anhand des Tutorials AppleScript für absolute Starter" ").
geschrieben am 12.3.04; 15:29:19 Uhr / aktuell

FEED ME, die zweite Runde

/ http://the-daily-mess.de/portfolio/studium/_m/2003-07-03_feedme.pdf /

Leider habe ich dieses Weblog nicht in dem Maße genutzt, wie ich es mir gewünscht hätte. Wahrscheinlich nimmt man sich immer mehr vor, als man in Wirklichkeit realisieren kann.

Nach einem guten halben Jahr Pause, denke ich nun vermehrt wieder an mein Diplom und überlege nun, ob ich nicht tatsächlich einen Versuch wagen sollte, dass Projekt FEED ME zu realisieren. Und ich denke, ja, einen Versuch ist es auf jeden Fall wert. Zumal ich die ständige Auseinandersetzung mit neuen Themen während dem Studium, im Arbeitsleben vermisse.

Es wäre des weiteren sehr schade, wenn das Konzept nur rumliegen würde, ohne dass etwas damit geschieht. Es war ja gerade meine Intention, mein Diplomthema so zu wählen, dass es nicht nach der Abgabe abgeschlossen ist, sondern dass es eine Perspektive hat, fortgeführt zu werden.

Nun bin ich natürlich kein Programmierer, wenn ich an die Realisierung, die Umsetzung eines solchen Programmes denke, so schwirren viele Begriffe in meinem Kopf umher, doch tatsächlich weiß ich nicht, wo ich beginnen soll. Aber im Grunde beschreibt diese Situation gut, wofür FEED ME konzipiert wurde. Da FEED ME mir logischerweiser noch nicht zur Verfügung steht, werde ich versuchen, dieses Weblog dafür zu nutzen, Fortschritte, Fragen, etc. zu dokumentieren. Ich werde es wie mein persönliches Notizbuch nutzen, Meldungen werden möglicherweise für den Aussenstehenden wenig Sinn ergeben, oder Dinge formulieren, die ihm bereits seit langem bekannt sind.

Weiter sei an dieser Stelle vermerkt, dass mit greifbaren Resultaten in Kürze nicht zu rechnen ist, ich gehe davon aus, dass es einiger Monate oder vielmehr Jahre bedarf.
geschrieben am 12.3.04; 14:57:46 Uhr / aktuell

Vom Schnippeln besessen

/ http://www.zeit.de/2003/18/P-teHeesen /

"Zahlen, Daten, Kurven, Bilder und Objekte bilden eine Grundlage der Wissenschaft, und erst aufgrund solcher Ansammlungen lassen sich Regelmäßigkeiten erkennen und Schlussfolgerungen ziehen." - Anke te Heesen in "Vom Schnippeln besessen", Die Zeit

Anke te Heesen trägt Zeitungsausschnittsammlungen zusammen, diese untersucht sie nach Ordnungsstrukturen und Auswahlkriterien.


geschrieben am 19.5.03; 17:04:02 Uhr / Ordnung

Das Gehirn der Welt: 1912 / Die Brücke

/ http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/2481/1.html /

In dem Telepolisartikel werden die Ziele der Gruppe "Die Brücke" thematisiert. Bereits im Jahr 1912 schwebte ihnen vor, ein Register zu schaffen, "das auf jede nur denkbare Frage eine genügende Auskunft wird erteilen können". Dieses Register sollte weltweit alle Daten umfassen, die in einer einheitlichen Form abgelegt wurden. Für diese Normierung wurde ein "Weltformat", eine "Weltregistratur" entwickelt und eine "Welthilfssprache" angedacht.


geschrieben am 15.5.03; 11:36:21 Uhr / Ordnung

Minitasking

/ http://minitasking.com/ /

Minitasking visualisiert "dynamische und temporäre" Gnutella-Netzwerke. Durch Suchanfragen, Downloads und die Menge der zur Verfügung gestellten Daten ergibt sich das, sich ständig neu generierende, Interface.

Für den Mac leider vorerst nur als Demo-Version verfügbar.


geschrieben am 4.4.03; 11:30:30 Uhr / Informationsdarstellung

Archäologie des Wissens

/ http://uni.jandicke.net/foucault.html /

"Das Archiv ist zunächst das Gesetz dessen, was gesagt werden kann, das System, das das Erscheinen der Aussagen als einzelner Ereignisse beherrscht. Aber das Archiv ist auch das, was bewirkt dass all diese gesagten Dinge sich nicht bis ins Unendliche in einer amorphen Vielzahl anhäufen, sich nicht in eine bruchlose Linearität einschreiben und nicht allein schon bei zufälligen äußeren Umständen verschwinden; sondern daß sie sich in distinkten Figuren anordnen, sich aufgrund vielfältiger Beziehungen miteinander verbinden, gemäß spezifischen Regelmäßigkeiten sich behaupten oder verfließen; was bewirkt, daß sie nicht im gleichen Schritt mit der Zeit zurückgehen, sondern daß diejenigen, die besonders stark wie nahe Sterne glänzen, in Wirklichkeit von weither kommen, während andere, noch völlig junge, bereits außerordentlich verblaßt sind. Das Archiv ist nicht das, was trotz ihres unmittelbaren Entrinnens das Ereignis der Aussage bewahrt und ihren Personenstand als den einer Ausbrecherin für die zukünftigen Gedächtnisse aufbewahrt; es ist das, was an der Wurzel der Aussage selbst als Ereignis und in dem Körper, in dem es sich gibt, von Anfang an das System ihrer Aussagbarkeit definiert." - Michel Foucault, Archäologie des Wissens


geschrieben am 4.4.03; 10:11:20 Uhr / Gedächtnis

Haystack

/ http://haystack.lcs.mit.edu/index.html /

"Our research seeks to bring modern information management and retrieval technologies to the average computer user in order to make computers a more compelling place for users to interact with their information."

Haystack, ein Forschungsprojekt am MIT, soll dabei helfen, die sprichwörtliche Nadel in einem Heuhaufen zu finden. Im Gegensatz zu gängigen Suchmaschinen, wie etwa Google oder AltaVista, berücksichtigt Haystack die persönlichen Vorlieben des Benutzers.

Durchsucht werden nicht ausschliesslich Webseiten, sondern auch persönliche Dokumente, die sich auf dem Rechner des Anwenders befinden, wie Mails, Adressen, Bilder. So geht Haystack über die Funktion einer Suchmaschine hinaus, indem es gleichzeitig zu einem Managementtool für die alltägliche Informationsaufnahme wird und so eine Vielzahl von Programmen in einem Interface vereint werden.


geschrieben am 3.4.03; 15:02:10 Uhr / Ordnung

und noch eins

/ none /

Zu Beginn meines Diplomprojekts ein neues Weblog.

Dieses hier wird weniger Hello Kitty, Terry Richardson, Tiergeraeusche und andere google-Renner im Angebot haben, als mein "privates" Weblog. Vielmehr werde ich hier tagtäglich die Recherche bezüglich meines Diplomprojekts FEED ME dokumentieren.


geschrieben am 3.4.03; 13:44:13 Uhr / aktuell